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Wellness Planung Day Spa

Wellness Planung für eine Beautyfarm bei Passau

Für ein Beauty Schloss in der Nähe von Passau haben wir die Wellness Planung übernommen. Der von unserem Wellness Architekt zu planende Bereich soll als Ergänzung zu den bereits vielfältig vorhandenen Behandlungseinrichtungen fungieren. Die ausschließlich weiblichen Gäste des Hotels waren bislang gezwungen, für die Benutzung einer Sauna weite Wege in Kauf zu nehmen, was sich nun durch die Umwidmung eines größeren Raumes ändern wird.
Das gesamte Ambiente des Hotels ist leicht orientalisch angehaucht; so war dieser Stil auch Grundlage unserer Planungen. Es sollte kein Disneyland entstehen, jedoch sollte sich einzelne Elemente in der Gestaltung und somit in der Wellness Planung wiederfinden.
Insgesamt wurden von der Bauherrschaft an Einrichtungen gewünscht eine Kräuter-Sauna, die bequem und sehr großzügig gestaltet wird und eine große Glasfront aufweist; im gleichen Stil soll eine infrarot-Wärmekabine integriert werden, um Kundinnen zu verwöhnen, die lieber die sanfte Tiefenwärme genießen wollen. Vor der Sauna sollte ein Sole Inhalationsbereich entstehen; geplant haben wir hierfür ein Gradierwerk, bei welchem mit Salz angereichertes Wasser über Schwarzdorn-Reisig rieselt und dabei feinste Sole-Tröpfchen in die Umgebungsluft spritzen, die mit der Atemluft aufgenommen werden.
Der Duschbereich wird ebenfalls komplett umgestaltet und dabei zusätzlich ein Eisbrunnen als besondere Attraktion eingebaut. Auch hier wollen wir das orientalische Thema vorsichtig aufgreifen, indem wir mit von Hand geformter Keramik mit besonderer Glasur arbeiten.
Alles in allem haben wir ein in sich schlüssiges Konzept erarbeitet und dieses auch für den Kunden in einigen Bildern dargestellt, die wir auch Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Badezimmer mit Sauna

Im Rahmen der Renovierung eines Hauses aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts planen die Bauherren unter anderem ein Badezimmer mit Sauna im Obergeschoss des Hauses.

Planung Badezimmer mit Sauna

Vorgabe der Planungsarbeiten waren zum Beispiel die Erhaltung der Großzügigkeit in dem vorhandenen Zimmer mit dem freien Blick über die Pegnitzwiesen oder auch die Beibehaltung des originalen Bodenbelages aus Pitch Pine. Diese Voraussetzungen zwingen dazu, alle sanitären Ver- und Entsorgungsleitungen in einer vorgeblendeten Wand zu verlegen, die in unserer Planung etwa 120 cm hoch und 20 cm tief ist; hier wurden auch beleuchtete Nischen eingeplant, in welche Badeutensilien gestellt werden können und die die Wand insgesamt leichter und luftiger erscheinen lassen.
Die Saunakabine wird teilweise verglast und besitzt einen abgeschrägten Eingang. Dadurch hält sie sich optisch im Raum relativ gut zurück und bildet mit der massiv ausgeführten rechten Seitenwand einen Sichtschutz zur dahinter befindlichen Toilette.
Als Badewanne wählten wir für dieses Badezimmer mit Sauna eine freistehende Wanne der Serie My Nature von Villeroy & Boch aus, die sich mit ihrem hölzernen Sockel hervorragend ins Gesamtbild einpasst. Auch die beiden Waschtische sind aus dieser Produktserie von V & B und stehen auf einer Konsole aus echter Eiche.
Damit ist ein – wie wir meinen – sehr harmonisch gestaltetes Badezimmer mit Sauna geplant, welches nach der Realisierung ein echtes Schmuckstück in diesem Haus darstellen wird.

Garderobe Eiche fertiggestellt

Garderobe Eiche massiv

Heute haben wir in einem nahezu fertigen Bauvorhaben in Nürnberg den Garderoben-„Schrank“ eingebaut. Dieser besteht nun aus massiver Eiche, wobei das verwendete Holz 40 mm dick ist, die Sitzbank mit sichtbarer Baumkante sogar 57 mm, die Breite oder besser, die Tiefe aller Bauteile beträgt 400 mm, die Sitzbank ist noch etwas tiefer. Die gesamt Garderobe ist knapp über 2,70 m breit und rund 1,90 m hoch.
Alle Fächer sind indirekt mit LED-Strips beleuchtet, wobei die jeweiligen Kabel für die Stromversorgung unsichtbar in verdeckten Nuten geführt werden.

Vergleich Planung und Realität

Schön ist auch der Vergleich zwischen Wirklichkeit und Planung: Daher zeigen wir Ihnen hier sowohl die Visualisierung, welche vorab in der Planungsphase am Computer vorgenommen worden war, als auch das reale Ergebnis. Die Visualisierung ist das Bild links oben!
In der Planung war – wie man sieht – noch einfache Kiefer als Baumaterial vorgesehen. Während des Baus wurde jedoch klar, dass man als Kontrast zu dem im Grunde genommen schnörkellosen und geradlinigen Design des gesamten Bereiches einen Gegenpol setzen sollte, der nun in dieser Garderobe seinen Ausdruck findet. Die Idee war daher: Garderobe Eiche massiv!
Hier sticht vor allem die Baumkante hervor; man nennt ein solches Brett auch „unbesäumt“, was sich in unserem Fall jedoch nur auf die Vorderkante bezieht.
Auf den Bildern sehen Sie jetzt das Ergebnis vieler Stunden Handarbeit, das uns noch um Klassen besser gefällt, als die Planung.
Wieder mal ein Einzelstück, das seinesgleichen sucht!